Aluminium
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Was ist Aluminium? Nach Sauerstoff und Silizium ist Aluminium das dritthäufigste Element der Erdrinde und an deren Aufbau mit ungefähr 8 % beteiligt. Aluminium kommt zwar oft und überall vor, jedoch niemals in reiner Form, d.h. es existiert nur in festen chemischen Verbindungen. Hierfür typische Beispiele sind Edel- und Halbedelsteine und Bauxit. Bei Bauxit handelt es sich um ein aluminiumhaltiges Erz, der Rohstoff für die Aluminium-Herstellung. Es ist ein sogenanntes "Verwitterungs-Produkt aus Kalk- und Silikatgestein, dessen Gehalt an Aluminiumoxid häufig über 50 % beträgt. Wenn man die Geschichte des Aluminiums mit denen der anderen Metalle vergleicht, so fällt auf, dass sie recht kurz ist. Aluminium wurde erste im Jahre 1808 von Sir Humphry Davy entdeckt und bekannt. Im Jahr 1827 gelang es Friedrich Wöhler erstmals Aluminium herzustellen. Zu jener Zeit war der Preis für Aluminium deutlich höher als der Preis für Gold. 1846 wurde der Prozess von Wöhler durch Henri Sainte- Claire Deville weiter verfeinert und dann im Jahre 1859 in einem Buch veröffentlicht. Einige Jahre später, im Jahre 1886 entdeckten Paul Héroult und Charles Martin Hall gleichzeitig und völlig unabhängig voneinander ein Verfahren, um Aluminium herzustellen. Es handelt sich hierbei um den sogenannten "Hall- Héroult- Prozess". Die heutige Aluminium- Herstellung erfolgt nach diesem Prozess, der 1889 durch Karl Josef Bayer weiter verbessert wurde. Herstellung von Aluminium Die Gewinnung von Aluminium erfolgt in einem zweistufigen Prozess. Erste Stufe:
Zweite Stufe:
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